Veganismus als MIttel zur Selbstermächtigung

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Vegane Wirtschaftlichkeit

Tierhaltung ist eine aufwendige Sache. So heißt es in der konventionellen Landwirtschaft koste die Erzeugung von 1kg Fleisch in etwa das 10-Fache an pflanzlichem Tierfutter und Unmengen an Wasser. Des weiteren müssen die Tiere gefüttert und gepflegt werden. Besuche vom Tierarzt und die Behandlung mit Medikamenten kosten zusätzlich Geld.Es werden Flächen für Auslauf benötigt und die meisten Tierprodukte benötigen weitere Arbeitsschritte um für den Menschen genießbar oder haltbar gemacht zu werden. Selbst für das Herstellen von Textilien gibt es beispielsweise mit (Nutz)Hanf eine gute Alternative zu tierischen Erzeugnissen. Es ist von daher aus rein wirtschaftlicher Sicht durchaus ein Vorteil auf Tierhaltung zu verzichten.

Vegane Ernährung

Milch ist mittlerweile ein sehr umstrittenes Lebensmittel und wird mit einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, die es wert sind mal nachgeschlagen zu werden. Die Aufnahme tierischen Cholesterins wird mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten assoziiert und in Tierprodukten sind nicht alle notwendigen Mineralien und Vitamine enthalten die der Mensch braucht. Auch Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien fehlen. Tatsächlich sind alle Stoffe die im Tier enthalten sind auch in Pflanzen zu finden. Eine Ausnahme stellt Vitamin B12 dar, welches durch Mikroorganismen gebildet wird und dem Tierfutter heute beigemischt wird. Da wir unser Gemüse heute waschen und damit vom B12 befreien, muss dieses bei veganer Ernährung zusätzlich eingenommen werden. Gesundheitlich ist ein Verzicht auf Tierprodukte für alle Altersgruppen, Kinder sowie Schwangerer eine geeignete Ernährung. Solange auf eine ausreichend Vielfalt sowie frische und möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel geachtet wird.

Ethische Folgen von Massentierhaltung

Die ökologischen und ökonomischen Folgen von Massentierhaltung sind bereits heute verheerend. Die Zustände in den Betrieben die nach wie vor 99% der Tierproduktion ausmachen und mit so genannter "Intensivtierhaltungen" arbeiten, bieten aber Stoff für Alpträume. Wenn man in den Tieren noch leidensfähige Lebewesen sieht, will man gar nicht über die Größe des Leids nachdenken welches alleine in Deutschland durch die vielen Millionen ertragen werden muss. Und zwar nicht weil wir darauf angewiesen wären sondern vor allem aus kulturellen Gründen und Gewohnheit. Man sollte jedoch fairerweise einen Film wie "Earthlings" ertragen können wenn man sich dazu entscheidet mit seinem Konsum diese Industrie weiter zu fördern.

DIE FAMILIENLANDSITZBEWEGUNG WIE WIR DAS SYSTEM VERÄNDERN KÖNNEN

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