[INFOGRAFIK] Familienlandsitze

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Zeitverwendung Statistisches Bundesamt

Berechnung Arbeitsanteil eines Erwerbstätigen

Es handelt sich um geschätzte Angaben für die Verhältnisse anhand des Beispiels eines männlichen deutschen Arbeitnehmer an einem Werktag auf Grundlage der Daten des statistischen Bundesamts. Der Begriff "Arbeit" ist dabei nicht nur durch Erwerbstätigkeit definiert sondern als Synonym für "unfreiweillige Tätigkeiten" genutzt, was darunter fällt ist individuell unterschiedlich. Dieser Visualisierung liegt aber die Annahme zu Grunde der Erwerbstätige würde lieber etwas anderes tun. Das statistische Bundesamt gibt einen Wochendurchschnitt an. Demnach verbringt der Deutsche alleine für Erwerbstätigkeit und damit zusammenhängenden Tätigkeiten wie Fahrt zur Arbeitsstätte, im Durchschnitt 8:25 Stunden täglich. Hinzu kommen noch weitere Dinge wie z. B. Haushaltsführung, Instandhaltung usw., die ebenfalls als "Arbeit" bezeichnet werden können. Die Grafik zeigt daher ein realistisches Fallbeispiel für einen Werktag.

Berechnung der Freizeit von Familienlandsitzen & Selbstversorgern

Für die Prognosen als Selbstversorger und Bewohner eines Familienlandsitzes, ist anzumerken dass hier Arbeit, Selbstverwirklichung und Freizeit sehr schwer von einander zu trennen sind. So würde das freiwillige Errichten von gemeinschaftlich genutzten Strukturen oder das Anlegen eines Gemüsegartens, nebenher zur Erwerbstätigkeit im klassischen Sinne unter "Freizeit" fallen. Die Frage ist daher welcher Anteil der täglichen "Arbeit" die man verrichtet ist freiwillig und welcher dient nur dem Bestreiten der Lebenshaltungskosten. Selbstversorgung ist natürlich sehr viel Zeitaufwand, jedoch können 47% der täglichen Zeit, also 5 Stunden pro Tag (auch am Wochenende) langfristig durchaus machbar sein, falls die Erwerbstätigkeit größtenteils entfällt und man auch den landwirtschaftlichen Aufwand versucht langfristig zu minimieren. "Freizeit" sollte in diesem Kontext außerdem nicht als Synonym für Nichtstun gebraucht werden sondern umschreibt die Zeit, die man mit produktiven Miteinander und Selbstverwirklichung (zum Beispiels als Künstler) verbringt.

Auch die Konsumgewohnheiten spielen natürlich eine große Rolle bezüglich Lebenshaltungskosten. Diese lassen sich aber in selbstversorgenden Strukturen wie bei den Familienlandsitzsiedlungen angedacht, auf vielfältige Weise senken. Es ist mit Sicherheit sogar möglich mit deutlich weniger "Arbeitszeit" aus zu kommen wenn man es darauf anlegt, beispielsweise in dem man sich einem bestehenden Familienlandsitz oder einer Familienlandsitzsiedlung anschließt. Wer keinen Weg der Finanzierung findet kann auch Auswandern.

Wer dennoch eine falsche Annahme vermutet oder die Rechnung in Frage stellen möchte kann dies sehr gerne in den Kommentaren tun.

DIE FAMILIENLANDSITZBEWEGUNG WIE WIR DAS SYSTEM VERÄNDERN KÖNNEN

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