Das System verändern durch Familienlandsitze

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Um das System zu verändern sind neue radikale Ideen gefragt. Das Wiederholen der heutigen Probleme und der Versuch die Trägheit der Massen durch Warnungen vor der Zukunft zu beenden war bisher größtenteils erfolglos. Die Situation ist extrem verfahren und bedeutende Änderungen konnten in den letzten Jahrzehnten durch Aktivismus nicht bewirkt werden. Im Gegenteil mittlerweile besitzen 8 Menschen auf dieser Welt so viel wie die ärmere Hälfte der gesamten Weltbevölkerung zusammen. Die Lebensgrundlage wird zerstört und sogar Weltkriege scheinen heute wieder möglich.

Machtlosigkeit

Politische Formate auch in alternativen Medien, haben fast alle eins gemein, sie ergehen sich In Interviews und Talkshows über die Probleme, bereden die neuesten Entwicklungen und versuchen die scheinbaren Täter auf der politischen Weltbühne zu benennen. Aber selten wird danach mal die grundsätzliche Frage gestellt, was es uns bringt zu wissen wem wir die Schuld geben können. Die Machtverteilung in unserer Gesellschaftsordnung hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert. Selbst das Internet hat nichts daran ändern können, dass wir selbst bei Themen bei denen große Einigkeit herrscht, kaum Einigkeit erzielen. Dies allein ist schon ein K.O.-Kriterium für das politische System in dem wir leben. Langfristiger Frieden, soziale Gerechtigkeit, Transparenz oder Nachhaltigkeit sollten Selbstverständlichkeiten sein. Stattdessen erleben wir Überwachungsstaat, wachsenden Niedriglohnsektor, ungezügelten Finanzkapitalismus und Wachstumszwang in der Wirtschaft. Wir konnten durch Wahlen noch nie grundlegende Veränderungen herbeiführen. Wer braucht ein deutlicheres Beispiel als Trump, dafür dass das gewählte Personal austauschbar ist, die Agenda aber die gleiche bleibt? Eine an Trumps Wahlkampf beteiligte Agentur wirbt damit dass sie anhand von ein paar hundert Klicks, mehr über das politische Verhalten einer Person sagen können als die eigenen Verwandten. Dies öffnet der Manipulation der Massen Tür und Tor. Zum Erhalt des jetzigen Systems würde das Establishment alle Register ziehen, angefangen bei der Manipulation durch die Medien bis hin zu den Mitteln des Polizeistaats. In Anbetracht der Enthüllungen durch Snowden, müssen wir uns daher unserer Machtlosigkeit bewusst werden, damit wir darüber nachdenken können welche Macht wir noch haben. Vielleicht ist es an der Zeit mal alte Annahmen und Wertvorstellungen zu überdenken.

Das politische System hat versagt

Wir sind an einem Punkt angelangt an dem wir nicht mehr darauf hoffen können dass sich an dem Kurs der Menschheit durch Politik etwas Grundlegendes verändert. Das Ende der jetzigen Umverteilung von Vermögen ist genauso wenig zu erwarten wie ausreichender Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Jetzt sind Menschen gefragt die den drohenden Eisberg realisieren und bereit sind als Erste von Bord zu springen und ihre Lebensweise zu ändern bevor sie es wegen sich ändernder äußerer Umstände müssen. Der größte Anteil der Bevölkerung orientiert sich ohnehin am Rest und ein attraktiver, alternativer Lebensstil der dem konventionellen Konkurrenz machen kann in Punkto Lebensqualität ist unsere beste Chance. Wieso darauf warten dass die Politik uns zu einer veränderten Lebensweise zwingt in der Ressourcenkriege, Umweltzerstörung und Ungerechtigkeit verringert werden, statt es einfach von sich aus zu tun. Wenigstens die eigene Mittäterschaft lässt sich so beenden.

Erwerbstätigkeit

Obwohl wir zunehmend produktiver werden, können wir eine stetig ansteigende Schuldenlast der Staaten beobachten, weshalb unsere Arbeitszeit sich nicht verringert und Sparmaßnahmen die Sozialsysteme abbauen. Die Chancen der Automatisierung und die Überwindung von veralteten Technologien werden nur sehr schleppend vorangetrieben. Der Zwang zur Erwerbstätigkeit wird immer noch als essentiell angesehen um dem Menschen einen Grund zu geben seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Dieses Dogma muss jedoch spätestens im Rahmen neuer technologischer Entwicklungen hinterfragt werden. Bisher wird Arbeitslosigkeit politisch bekämpft, statt angestrebt. Man weigert sich der Bevölkerung die Existenzängste zu nehmen obwohl dies durch Automatisierung immer mehr Sinn machen würde. Allein schon wegen den schwindenden Ressourcen, kann es doch nicht unser gesellschaftliches Ziel sein immer mehr zu produzieren und konsumieren.

Unendliches Wachstum benötigt unendlich Ressourcen

Ressourcen spielen eine entscheidende Rolle. Wir benötigen in absehbarer Zeit mehr davon als mehrere Planeten zur Verfügung stellen könnten, falls wir uns vorher nicht auf Grund von Kriegen selbst vernichtet haben, werden es Ressourcenkriege sein die eine der größten Gefahren für unsere Zukunft darstellen. Statt Nachhaltigkeit, Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Notwendigkeit, achten wir heute vor allem auf den Preis und ideologischen Wert von Produkten. Wir finanzieren durch die Nachfrage die wir erzeugen, Massentierhaltung, Umweltzerstörung und Ausbeutung.

Machbarkeit

Ein Anfang ist es alleine oder mit ein paar Gleichgesinnten eine beliebige geeignete Fläche für den Gemüseanbau zu nutzen. Man kann sich dazu beispielsweise an Bauern, Kirchen, Gemeinden etc. wenden oder diese kaufen/pachten. Durch Veränderungen im Konsumverhalten und durch selbstständige Energieversorgung/-Einsparung kann man falls man welche hat, seine Konsumschulden abbauen. Wer darüber hinaus seinen Medienkonsum verändern möchte, wird davon ebenfalls Profitieren.

Die beste Variante wäre es aber natürlich man käme vom Materialismus so weit wie möglich weg, gründet oder tritt einer selbstversorgenden Gemeinschaft bei, baut 90% der Lebensmittel selbst an, produziert eigenen Strom, arbeitet mit Permakultur und kauft wenn man es sich leisten kann, Maschinen und Unterkünfte. Oder baut in dem man sich gegenseitig hilft und alternative Bauweisen anwendet Häuser. Wer auf eine vegane Ernährung umsteigt, die viele gesundheitliche Vorteile bringt und sehr schmackhaft sein kann, spart sich eine Menge Arbeit die durch Tierhaltung entsteht. Man kann Fähigkeiten, Maschinen, Fahrzeuge Flächen usw. miteinander teilen. Zur Finanzierung kann man überschüssige Lebensmittel verkaufen, Seminare/Retreats anbieten, Konzerte/Feste veranstalten oder Ferienunterkünfte vermieten. Online Marketing und Autorentätigkeiten lassen sich von den meisten Orten dieser Welt aus betreiben. Das Senken der Lebenshaltungskosten auf ein Minimum zum Beispiel durch Formen des Konsumverzichts oder Gründung eines Unternehmen ist auch eine Möglichkeit. Da auch in der biologischen Landwirtschaft vieles verbesserungswürdig ist, können die von den Gemeinschaften produzierten Lebensmittel eine eigene Nische im Markt bedienen.

Sofort echte Veränderung

Unsere Lebensweise und täglichen Kaufentscheidungen regulieren auf Grund von Angebot und Nachfrage wie die Wirtschaft agiert. Die Lösung lautet daher, ein Ziel als Individuum zu erreichen von dem die Meisten ohnehin schon träumen - Wirtschaftliche Unabhängigkeit . Dies bedeutet der Wirtschaft und dem politischen System Energie und Macht zu entziehen. Konsumentscheidungen sollten eigentlich genauso abgewägt werden wie die Entscheidung welche Partei man bei den nächsten Wahlen wählt. Egal wie gering der Anteil der Menschen ist die dies praktizieren, der Markt wird nahezu unmittelbar darauf reagieren. Die Herausforderung lautet, einen Ersatz für den eigenen sinnlosen Konsum zu finden und ihn stattdessen zur Beeinflussung der gesellschaftlichen Zustände zu nutzen. Damit zu beginnen sich Werbebotschaften immer weniger auszusetzen, optimaler weise sogar komplett zu entziehen führt zu einer Form der Selbstermächtigung und kann dabei helfen aus der sozialen Konditionierung auszubrechen. Hier hängt es leider bei den meisten politisch Interessierten. Nämlich das Weltbild ein weiteres Mal in Frage zu stellen. Leider ist eben nicht nur das politische System kaputt, sondern auch unsere persönliche Ideologie des Konsums und Materialismus. Der Drang danach immer mehr Besitztümer anzuhäufen, Statussymbole zu erwerben und zu Unterhaltungszwecken zu konsumieren steht uns im Weg wenn wir Veränderung erreichen wollen. Es hindert uns daran Verantwortung zu übernehmen. Dabei ist es auch schon viel Wert schrittweise ein Bewusstsein dafür zu entwickeln.

Selbstermächtigung

Wirtschaftliche Unabhängigkeit führt gleich auf mehreren Ebenen zur Selbstermächtigung. Wir können durch freiwilligen Konsum genau die Produkte und dahinterstehenden Firmen fördern die wir aus ethischer und nachhaltiger Sicht fördern wollen und wir sorgen für einen wachsenden Markt an Produkten die Nachhaltigkeit als Verkaufsargument nennen. Doch das Potenzial ist noch viel größer. Sobald ein Mensch beginnt sein materialistisches Weltbild in Frage zu stellen, kann er einen unglaublichen Wandel in Gang setzen. Wenn wir damit beginnen unsere Begeisterungsfähigkeit für Technologie nicht nur für Profitmaximierung sondern zur Verbesserung unserer Lebensqualität einsetzen, wären die positiven Folgen für unsere Spezies und den Planeten gar nicht auszudenken. Urwaldstämme beweisen uns jedenfalls eindrucksvoll, dass unsere Wertvorstellungen vor allem das Ergebnis von sozialer Konditionierung sind und der rücksichtslose Konsum aus egoistischen Motiven daher ein Dogma ist. Ein in Frage stellen des Materialismus kann zu bewussterem Konsum führen, dazu das man Geld spart, mehr in Soziales investiert und zufriedener wird. Was aber von den meisten unterschätzt wird ist, dass es durch eine Änderung des Konsumverhaltens, jedem offen steht sich fast vollständig vom System zu befreien. Gemeinschaften die sich auf Grundlage dieser Idee bilden könnten beispielsweise aus mehreren Familien bestehen, welche eine Familienlandsitzsiedlung gründen. Dies bedeutet keinen Rückschritt, sondern dass man die Kontrolle über die eigene Lebensqualität zurückgewinnt. Selbstversorgung wird umso effektiver, je mehr Menschen beschließen sie zu praktizieren und anfangen gemeinschaftliche Projekte zu realisieren. Eine Zunahme der finanziellen Unabhängigkeit, bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität braucht kaum Überzeugungsarbeit sondern nur Vorbilder. Selbst wenn man noch materielle Ziele hat, sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen. Bereits das Anlegen eines Gemüse-Gartens kann ein Schritt in diese Richtung sein und auch als Krisenvorsorge angesehen werden.

Wertvorstellungen überprüfen

Die Rechnung ist sehr einfach. Wenn wir es nicht schaffen als Spezies einen Lebensstil zu entwickeln der die Erhaltung unserer Lebensgrundlage ermöglicht und gleichzeitig so attraktiv ist das Menschen ihn aus egoistischen Beweggründen in Betracht ziehen, wird es keine Zukunft für die Menschheit geben. Das Faszinierende ist, es gibt einen solchen Lebensstil! Ein Lebensstil der unseren Einfluss auf die Wirtschaft nutzt statt sich selbst von der Wirtschaft lenken zu lassen. Selbst geringe Prozentsätze der Bevölkerung würden dabei einen Unterschied machen weil sie Raum für alternative Anbieter schaffen und gleichzeitig dem Rest der Bevölkerung als Vorbild dienen. Entscheidend ist dass es sich nicht um einen Wandel handelt der die Verschlechterung des eigenen Lebensstandards bedeutet. Es geht also nicht darum geht sich für den Rest der Welt zu "opfern". Stattdessen gilt es das bedeutendste Dogma unserer Zeit zu durchbrechen. Der Glaube Glückseligkeit durch Materialismus erlangen zu können. Der Hauptgrund für dieses Dogma ist Konditionierung durch unsere Umwelt. Unzähligen Ängste lähmen uns. Existenzängste, Angst vor Terror, Angst davor nicht geliebt zu werden, Angst zu hässlich oder zu dick zu sein, werden heute vor allem durch unseren Medienkonsum geschürt. Wir leben in einer Welt die zugekleistert ist mit Werbebotschaften die auch an unsere Minderwertigkeitskomplexe adressiert sind. Eine über etliche Jahrzehnte hinweg betriebene und raffinierte Werbelandschaft hat dies perfektioniert. Nachrichten die vor allem mit Negativschlagzeilen Aufmerksamkeit generieren müssen, um die Werbeeinnahmen zu steigern, schüren ebenfalls Ängste. Jeder der sich diesem Einfluss mal für Monate oder Jahre entzieht, weiß welche gewaltigen Unterschied es auf die eigene Mentalität hat. Daher ist es im eigenen Interesse, diesen Einfluss wo es nur geht zu kontrollieren. Wer die Inhalte nicht nach Relevanz filtert und keinen hohen Anspruch an Unterhaltung hat, verschwendet Lebenszeit und hindert sich daran Kontrolle über sein Leben zu gewinnen.

Die Schattenseiten des Kapitalismus

Wir gehen heute zu Unterhaltungszwecken "shoppen" und schreiben bestimmten Produkten einen großen ideologischen Wert zu. Dieser Wert wird überwiegend durch Werbebotschaften in den Medien geschaffen. Fast alle dieser Botschaften haben dabei eins gemeinsam, sie versuchen uns zum Kauf von etwas zu animieren. Beim Erwerb von Produkten kommt es zu einem Dopaminausstoß und unser Gehirn wird wie beim Rauchen auf diese Art der Belohnung konditioniert. Leider ist dieses Verhalten ein wichtiger Grund für einige der größten Probleme auf dieser Welt. Dabei ist es nicht einmal notwendig den Konsum komplett einzustellen um gravierende Änderungen herbeizuführen. Die Frage ist lediglich was ist die Motivation hinter unseren Kaufentscheidungen? Ist es wirklich unser freier Wille der unser Glück im Erwerb von diesen Produkten sucht und den Kauf mit einem Dopaminausstoß belohnt? Wie groß ist der Anteil der sozialen Konditionierung bzw. der Einfluss der Medien?

Der Wandel ist ein Gemeinschaftsprojekt

Eine Gemeinschaft macht es deutlich greifbarer was es eigentlich bedeuten würde wenn wir versuchen unseren Empathie für einander mehr Daseinsberechtigung einzuräumen. In dem wir beginnen miteinander an Projekten zu arbeiten die uns mit Lebensmitteln, Energie und Dienstleistungen versorgen, können wir eine Parallelwirtschaft schaffen die nur die Maximierung von Effizienz und Lebensqualität kennt und deren Antrieb vor allem, Begeisterung, Neugierde und das Streben nach sozialer Anerkennung ist. Voraussetzung dafür ist vor allem anfangs, regional zu arbeiten und offen zu sein für alternative Lebensweisen. Es wird Zeit der breiten Masse ein alternatives Angebot zu machen, damit mehr Menschen schon früh in ihrem Leben oder Karriere vor eine Wahl gestellt sind. Eine Wahl zwischen klassischer Erwerbstätigkeit die von Profitmaximierung, Konsumwahn, Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung bestimmt wird und eine Lebensweise die auf soziale Gemeinschaften, Nachhaltigkeit, Freiheit und Zukunftsorientiertheit setzt. Die eigenen Kinder beim Aufwachsen begleiten zu können und sinnvoller Arbeit nachzugehen, deren Früchte die eigene Familie und Gemeinschaft ernten können ist doch kein schlechter Deal.

Kaufentscheidungen

Den größten Einfluss auf das System haben wir durch Kaufentscheidungen. Wer ein ethisches nachhaltiges Smartphone, mit auswechselbarem Akku und 5 Jahren Haltbarkeit, ohne Ausbeutung oder Quecksilberverschmutzung haben möchte, darf es halt erst kaufen wenn es das gewünschte gibt. Notfalls wartet man darauf dass ein anderer Hersteller die Lücke füllt. Diese Logik sollte in alle Kaufentscheidungen einfließen. Man kann sich überlegen auf Tierprodukte zu verzichten oder zumindest statt sie zu kaufen eigene Tiere zu halten. Damit trägt man dazu bei dass der Regenwald weniger schnell abgeholzt wird für den Anbau von Soja-Tierfutter für den Westen und nimmt der Co2 Diskussion den Wind aus den Segeln. Der Anteil der Tierhaltung am Ausstoß beträgt nämlich etwa 2/3 zzgl. Transport. Man wirkt auch der finanziellen Umverteilung entgegen da wir diese durch Konsumausgaben selber antreiben. Die Regel des Angebots und Nachfrage funktionierte bisher zuverlässig. Wenn Dingen wie Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Notwendigkeit mehr Beachtung bei der Kaufentscheidungen geschenkt wird, gewinnt man im Gegenzug die Freiheit das eingesparte Geld zum Beispiel in die eigene finanzielle Unabhängigkeit zu investieren. Wenn man einsieht das die Anschaffung von immer mehr "Kram" nicht behilflich dabei ist glücklich zu werden, kann man sich auf die wesentlicheren Dinge im Leben konzentrieren. Das Verbannen von Werbung und Nachrichten aus dem eigenen Alltag wirkt Wunder weil der kapitalistische Motor der Medien für Sensationsgier und Negativschlagzeilen sorgt. Informiertheit ist ohnehin eine Illusion wenn man nicht jede Entwicklung und Meldung eigenständig nachrecherchiert um sie von mehreren Seiten zu betrachten. Das gilt auch, wenn man seine alternativen Medien des Vertrauens gefunden hat. Nur zu wissen was alles schief läuft bringt uns schließlich nicht weiter. Hunderte von Werbebotschaften die täglich auf unser Unterbewusstsein und das unserer Kinder einwirken, haben Einfluss auf unsere Idealvorstellungen vom Leben und führen unweigerlich zu Fremdbestimmung. Jedenfalls ist das die logische Folge wenn man nicht daran glaubt das Werbung ausschließlich zu Informationszwecken dient.

Indirekte Veränderungen

Man sollte wissen das Teile der "Eliten" dieser Welt, nach eigenen Aussagen Überbevölkerung als das eigentliche Problem der Zivilisation ansehen und die Lösung fast aller wesentlihen Probleme in "Bevölkerungskontrolle" sehen. Dies relativiert schon mal den Wert eines menschlichen Lebens in deren Augen. Etliche öffentliche Zitate zum Beispiel aus dem englischen Königshaus oder einflussreichen Menschen - auch aus den USA - machen daraus mehr als nur eine absurde Theorie. Würden wir anfangen mit den Ressourcen merklich besser umzugehen gäbe es daher vielleicht einen Grund weniger für militärische Konflikte und der Mythos der Überbevölkerung würde offensichtlicher werden. Einem Teil der Eliten könnte man damit auch die moralische Rechtfertigung für das Fortbestehen lassen des Welthungers nehmen.

Engagement lohnt sich

Wer kann, gründet eine freie Schule mit anti-autoritären Ansätzen, in der Erwachsene der Gemeinschaft, Kinder in nach Relevanz gewichteten Fächern unterrichten. Das könnten beispielsweise Fähigkeiten zum Geld verdienen als Unternehmer sein oder die Anleitung um später die Grundbedürfnisse vollständig ohne klassische Erwerbstätigkeit sowie Geld decken zu können. Je nachdem was die Gemeinschaft anbieten kann und wie sie die Prioritäten setzt. Natürlich funktioniert das alles umso besser je geeigneter das Land, je günstiger die Grundstücke, je niedriger die Lebenshaltungskosten, je größer die Gemeinschaft und je besser das Angebot an Produkten ist, die man dafür nutzen kann.

Weltveränderung praktizieren

Auch wer selbst nur wenige dieser Schritte umzusetzen vermag, diese Ideen zu teilen und sich ihnen nach und nach anzunähern wäre ein Anfang. Dabei ist bereits mit jedem Haushalt der sich verändert, den eigenen Kindern und dem direkten Umfeld zeigt dass es anders geht, eine reale Veränderung erreicht. Es wird eines Tages zum Massenphänomen werden müssen, um aus dem Teufelskreis der Umverteilung, Machtkonzentrierung, Fremdbestimmung durch Industrie/Staat und Konsumwahnsinn auszubrechen. Wir sind doch bisher nur große Kinder die Süßigkeiten in uns rein stopfen und trotz regelmäßigem Erbrechen darauf warten dass die Eltern uns endlich davon abhalten weiter zu essen. Wir können es im kleinen heute schon verändern und direkt davon profitieren.

WARUM REPRÄSENTATIVE DEMOKRATIE KEINE VERÄNDERUNG ERLAUBT DIE FAMILIENLANDSITZBEWEGUNG WARUM DER WELTHUNGER "SINN" MACHT

Kommentare

  • Frank

    Bisher alles was ich hier bereits lesen durfte liegt genau auf meiner Linie und wird im Rahmen meiner Möglichkeiten auch seit Jahren gelebt. Aber eben so lange suche ich vergeblich nach einigen verlässlichen "Mitmenschen" um etwas gemeinschaftliches im Sinne des Gemeinwohls und Selbstversorgung in allen Lebensbereichen auf die Beine zu stellen. Ich bin mit meiner Frau gewissermaßen Einzelkämpfer und kann dadurch viele Ideen und Projekte nicht realisieren da einfach die Mittel und vor allem die Zeit dazu fehlt, obwohl ich erstaunlicherweise dennoch einiges geschaffen und bewegt habe. Dazu hat nicht nur mein Handwerkliches Geschick, Kreativität, Improvisationstalentberufliche- und Erfahrung als Modellbauer etc. beigetragen. Aber ich bin von Herzen dankbar, wenn es wenigstens bei anderen besser, mit mehr Beteiligung funktioniert.

  • Lukas

    Ich denke immer mehr Menschen wachen langsam auf und realisieren wie heftig wir immer weiter beschleunigen um als Spezies gegen die Wand fahren. Griechenland zeigt ja auch ganz gut wie schnell sich in diesem instabilen System die Zustände drastisch verändern können und dann werden es Menschen wie du sein die den Weg geebnet haben um über alternative Wirtschaftsmodelle und Lebensqualität nachzudenken. Ich weiß aber nur zu gut wie es dir geht. Ich war bisher auch Einzelkämpfer, aber es wird immer einfacher Gleichgesinnte zu finden. Du kannst dich auch gerne in den Newsletter Verteiler eintragen, wir stehen noch ganz am Anfang und es sind noch ein paar ambitionierte Projekte geplant .