6 Gründe warum 2021 das perfekte Aussteiger-Jahr ist

Posted on by Familienlandsitze.

Seit Ende des Jahres 2019 ist Corona ein großes Thema in Europa und vor allem auch in Deutschland. Nach Maskenpflicht und Abstandspflicht folgten Ausgangssperren und sogar Schließungen von zigtausenden Betrieben. Warum die verschärften Corona-Maßnahmen 2021 zum perfekten Aussteiger-Jahr machen, haben wir für euch im folgenden Beitrag genauer untersucht.

Grund 1: Wirtschaftliche Folgen von Corona - Preisanstieg

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es bereits Preisanstiege wie nie zuvor. Egal ob Lebensmittel, Wohnen oder Strom. Das Leben wird teurer. Hinzu kommen die noch zu erwartenden Preisanstiege. Die Krise kostet nämlich den Staat Unsummen an entgangenen Steuern und Rettungspaketen. Gleichzeitig wird es für viele schwieriger Geld zu verdienen, da sehr viele Unternehmen zwangsweise Personal entlassen.

Lebenshaltungskosten zu reduzieren lohnt sich also mehr denn je. Lebensmittel anbauen, Strom erzeugen und Trinkwasser gewinnen, ist nicht nur nachhaltig sondern auch zunehmend wirtschaftlich.

Grund 2: Günstige Preise für Großflächen

Während viele Preise in der Corona-Pandemie gestiegen sind, sind die Preise für Großflächen gesunken. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um sich seine eigenen Flächen zu günstigen Preisen zu ergattern, um darauf z.B. seine eigenen Lebensmittel anzubauen.

Grund 3: Krisenvorsorge

Die Corona-Krise hat gezeigt wie fragil das System ist in dem wir leben. Hamsterkäufe können innerhalb kürzester Zeit dafür sorgen, dass Regale leer bleiben und Preise massiv ansteigen. Klopapier ist nicht nur vergriffen gewesen sondern auch nachhaltig teurer geworden. Kommt es mal zum Totalausfall der Versorgungsketten, ist eine eigene Lebensmittelversorgung womöglich sogar lebensrettend.

Autarkie und Selbstversorgung, also Unabhängigkeit vom Versorgungsnetzwerk der Supermärkte zu sein ist die beste Krisenvorsorge.

Grund 4: Ortsunabhängiges Arbeiten

Die Coronakrise hat eine Entwicklung, die schon länger im Gange war stark beschleunigt. Bereits in den Jahren zuvor haben immer mehr Menschen von Zuhause aus gearbeitet und die Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten sowie selbstbestimmten arbeiten genossen.

Jetzt ist sogar eine Homeoffice Pflicht gelegentlich im Gespräch und hunderttausende Menschen könnten praktisch von überall auf der Welt aus Ihrer Arbeit nachgehen.

Optimale Voraussetzungen für Selbstversorger, die naturnah und abgelegen wohnen möchten. Geschäftsmodelle die nur einen Internetanschluss voraussetzen scheinen heute zukunftsfähiger und populärer denn je.

Grund 5: Einschränkungen der Freiheit und Verschärfung von gesetzlichen Auflagen

Die Corona-Krise hat einem Trend Vorschub geleistet, der schon lange zu beobachten ist. Nämlich, dass der Staat Freiheiten prinzipiell eher beschneidet als erweitert. Eher mehr Bürokratie und Auflagen schafft statt diese zu reduzieren. Die Situation hat sicherlich dazu beigetragen die Menschen an diesen Umstand zu gewöhnen und öffnet Tür und Tor für immer weiter ausufernde staatliche Kontrolle.

Neben Masken- und Abstandspflicht, droht auch früher oder später eine Impfpflicht. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird damit angetastet und andere Grundrechte, wie das auf Versammlungen, wird kurzerhand außer Kraft gesetzt.

Grund 6: Angebote im Bereich Kunst & Kultur sowie Entertainment haben sich gewandelt

Die Schließung etlicher Kunst- und Kulturbetriebe hat zur Folge, dass viele Kunstschaffende umdenken mussten. Entertainment hat sich zudem noch mehr ins Internet verlagert und viele Angebote in der analogen Welt werden die Krise schlichtweg nicht überleben. Die Folge ist, dass das Angebot im Unterhaltungssektor sich voraussichtlich noch weiter in die Ballungszentren verlagert. Der Grund ist das an Orten mit weniger Publikum der Umstieg der Menschen auf Onlineangebote schwerer zum tragen kommt.

Das bedeutet wer einen guten Anschluss an solche Angebote sucht, muss weite Wege in Kauf nehmen oder weiter in die Ballungszentren ziehen. Gleichzeitig wird das Onlineangebot vielfältiger und auch bezahlbarer. Wer sich also sowieso schon dafür entscheidet in weniger dicht besiedelten Gegenden zu leben, profitiert womöglich von dieser Entwicklung.

Der wöchentliche Kino- und Gastronomiebesuch wird dann eventuell vermehrt durch den monatlichen Besuch einer größeren Veranstaltung abgelöst für den es sich lohnt weiter zu fahren. Während der Aussteiger ja ohnehin meist weniger konsumieren möchte.